WASSERGENOSSENSCHAFT IBACH

Wer ist die WGI

  • Die Wassergenossenschaft Ibach (WGI) ist eine im Handelsregister eingetragene Wasserversorgung in der Gemeinde Schwyz.
  • Die Genossenschaft besteht aus ca. 80 Genossenschaftsmitgliedern. Die Gründung geht auf das Jahr 1865 zurück.
  • Die WGI versorgt die Einwohner von Unteribach, Hinteribach, Oberschönenbuch (ab Herbst 2017) und Teile von Oberibach mit Trinkwasser.
  • Die Wassergenossenschaft Ibach ist bemüht, die Kunden jederzeit mit qualitativ einwandfreiem Trinkwasser gemäss Lebensmittelverordnung und den Richtlinien des Schweiz. Vereins des Gas- und Wasserfachs (SVGW) und Wasser für andere Bedürfnisse zu beliefern.
  • Das an die Kunden abgegeben Trinkwasser besteht zu ca. 97% aus Grundwasser. Ca. 3% werden von der Dorfgenossenschaft Schwyz (DGS) bezogen.


Chronik

2020
Das Trinkwasser der WGI wurde vom Labor der Urkantone nach Pestiziden untersucht. Die 3 eingereichten Proben wurden auf 60 Substanzen untersucht. In keiner Probe konnten Pestizide nachgewiesen werden. Das Trinkwasser der WGI wird auch in Bezug auf Pestizide als einwandfreies Trinkwasser bewertet. Der Wasserzählereinbau ist abgeschlossen. Alle mechanischen Wasserzähler sind durch intelligente mit ultraschalltechnologie ausgestattete Zähler ersetzt worden.

2019
In der Erlen- und Fronalpstrasse werden total 500 Meter Versorgungs- und Hausanschlussleitungen erneuert. Alle der WGI zugeteilten Häuser "Überbauung Hof" sind an das Trinkwassernetz angeschlossen.

2018
Alle Gebäudeanlagen sind fertig saniert und auf dem neusten Stand. Die ersten Häuser der Überbauung Hof werden an die WGI angeschlossen. Die WGI erhält die Konzession für Oberschönenbuch. Die Wassergenossenschaft Oberschönenbuch wird liquidiert und in die WGI integriert. Die neuen Statuten treten in Kraft. Im Schachen wird für das VBS ein Hydrant erstellt.

2017
Das Baugesuch "Sanierung der Wasserversorgung Oberschönenbuch mit Anschluss an die WGI" wird von der Gemeinde Schwyz genehmigt. Mit dem Bau der Versorgungsleitungen wird Ende März gestartet. Oberschönenbuch erhält ein neues Reservoir mit eigener Druckzone. Im November sind sämtliche Liegenschaften von Oberschönenbuch, ohne eigene Quelle, an die WGI angeschlossen. Mit der Sanierung des Reservoir STPW Schönenbuch wird begonnen. Im Dezember können beide sanierten Wasserkammern in Betrieb genommen werden. Die WGI ersetzt sämtliche mechanischen Wasserzähler gegen Zähler mit Ultraschalltechnologie, Fernauslesung, Druck- und Lecküberwachung. In sämtlichen Liegenschaften von Oberschönenbuch sind diese Zähler bereits eingebaut. Im Dorf Ibach sind ca. 50% der alten Zähler gegen neue ersetzt worden. 

2016
Die bestehende Abgabestation aus dem Jahr 1961, in der die Dorfgenossenschaft Schwyz der Wassergenossenschaft Ibach in Notfällen Wasser abgibt, wird totalsaniert und eine Hochdruckpumpe eingebaut. Das Baugesuch für das Projekt Oberschönenbuch (neue Versorgungsleitungen und Reservoir) wird bei der Gemeinde Schwyz eingereicht.

2015
Im Zuge der Sanierung Gotthardstrasse durch den Kanton Schwyz, wird auf der rechten Seite, ab Muotabrücke bis Birkenweg die Versorgungsleitung ersetzt. Nach Oberschönenbuch wird eine neue Versorgungsleitung erstellt. Der Entwurf «Sanierung der Wasserversorgung Oberschönenbuch mit Anschluss an die Wassergenossenschaft Ibach» wird vorgestellt. Die Gemeinde Schwyz erteilt der Wassergenossenschaft Ibach die Konzession für die Wasserabgabe.

2014
Die Leitung auf der linken Seite der Gotthardstrasse wird ersetzt.

2011
Von einem Ingenieurbüro wird geprüft wie die Wasserversorgung Oberschönenbuch an die Wassergenossenschaft Ibach angebunden werden kann.

2008
Im Januar wird mit dem Bau der neuen Pumpstation begonnen. Am 23.06.08 wird das neue Grundwasserpumpwerk in Betrieb genommen. Die alte Pumpstation an der Gotthardstrasse wird stillgelegt.

2007
Das Schutzzonenreglement wird vom Regierungstrat des Kantons Schwyz genehmigt. Das Baugesuch für das neue Pumpwerk wird eingereicht.

2006
Für die Festlegung der Schutzzone werden im Salach Dauerpump- und Farbversuche durchgeführt. Der Schutzzonenplan mit Schutzzonenreglement wird bei der Gemeinde Schwyz aufgelegt.  

2004
Im Salach, Hinteribach werden Grundwassermessungen für eine Grundwasserschutzzone und den Bau eines neuen Grundwasserpumpwerks gemacht.

2000
In der Pumpstation an der Gotthardstrasse wird eine neue Steuerung eingebaut.

1996 bis 1999
1650 m neue Versorgungsleitungen werden erstellt und das Versorgungsgebiet wird erweitert.

1992
Die Versorgungsleitung im Birkenweg wird erneuert.

1991
Die Wassergenossenschaft besteht aktuell aus 86 Genossenschaftern. Die UV Anlage in der Pumpstation wird in Betrieb genommen.

1990
Die Wassergenossenschaft Ibach feiert ihr 125jähriges Jubiläum.

1980 bis 1990
Zahlreiche Versorgungsleitungen (Hauptleitungen) werden erneuert. Insgesamt sind jetzt 16 Hydranten und 280 Haushaltungen (ca. 1000 Einwohner) an das Netz angeschlossen. Für das Grundwasserpumpwerk an der Gotthardstrasse ist noch keine Schutzzone ausgeschieden.

1978
Das neue Reservoir in Oberschönenbuch wird in Betrieb genommen. Neue Leitungen auf der linken Seite der Gotthardstrasse, Fronalpstrasse, Muotabrücke werden erstellt. Der Vertrag mit der Gemeinde Schwyz über den Einbau von Hydranten wird unterzeichnet. Die neue Pumpenanlage an der Gotthardstrasse wird in Betrieb genommen.

1977
Der Antrag von der Wasserversorgung Loo Obdorf Überwasser abzunehmen wird abgelehnt. Das Baugesuch für ein neues Reservoir in Oberschönenbuch mit Zubringerleitungen wird genehmigt.   

1973
Der bestehende Grundwasserbrunnen wird auf 19.80 m abgeteuft. Die Leitung auf der rechten Seite der Gotthardstrasse, in Richtung Brunnen, wird erneuert.

1972
Pumpversuche für ein neues Grundwasserpumpwerk im Krähennest werden vom Kanton Schwyz abgelehnt.
Die Wassergenossenschaft besteht aktuell aus 51 Genossenschaftern.

1964
Bei allen Wasserbezügern werden Wasseruhren eingebaut   

1962
Mitteilung vom Labor, das Grundwasser erfüllt jetzt die qualitativen Anforderungen. Das Wasser der Quellen sei jedoch so schlecht, dass diese abgestellt werden sollten.

1961
Die Übergabestation in der Erlen wird erstellt. In Notsituationen wird Wasser von der DGS in das Netz der Wassergenossenschaft Ibach eingespiesen.

1960
Die maschinelle Kiesausbeutung in der Muota wird verboten. Die Pumpe fällt aus, der Quellertrag reicht alleine nicht aus. Der Vorstand erhält die Kompetenz mit der Dorfgenossenschaft Schwyz (DGS) in Verbindung zu treten.

1959
Die Qualität des Wassers gibt immer wieder Anlass zu Beanstandungen. In Zukunft darf die Muota nicht mehr so rücksichtslos ausgebaggert werden.

1958
Der Bezirksarzt droht wegen schlechter Wasserqualität mit der Schliessung des Betriebes. Im Pumpenhaus wird ein Wasserimpfgerät zur Entkeimung installiert.

1957
Eine neue Pumpe wird eingebaut. Der Einbau von Wasserzählern wird abgelehnt. Katastrophale Untersuchungsergebnisse des Grundwassers und der Quelle.

1956
Die Pumpenanlage wird mit einer Schaltuhr ausgerüstet.

1954
Die neuen Leitungspläne liegen auf. Dem Finanzier wird der beste Dank ausgesprochen, da dieser nie die Ruhe verliert, auch wenn sich in der Kasse kein Geld befindet.

1953
Es gehen Reklamationen wegen Druckmangel ein. In Hinteribach wird ein illegaler, laufender Brunnen entdeckt. Dieser wird abgestellt. Das Leitungsnetz wird von einem Geometer aufgenommen.

1951
Die Anschaffung einer Reservepumpe wird zurückgestellt.

1949
Die Genossenschaft kauft 466 m2 Boden im Grossstein.

1948
Die Spinnerei Ibach übernimmt 2/3 der Kosten für eine neu zu erstellende Leitung nach Hinteribach.
Die neue Pumpenanlage in Unteribach wird in Betrieb genommen. Die Versorgungsprobleme sind auf Jahre oder Jahrzehnte gelöst!!! Bei tiefem Grundwasserspiegel im Winter muss die Anlage abgestellt werden, da die Pumpe es nicht schafft das Wasser an die Oberfläche zu fördern. In Ibach bricht ein Bauboom aus. Häuser in der Erlen werden angeschlossen.

1947
Die Versorgung und auch andere Versorgungen sind wegen Wassermangel zusammengebrochen.
Der Wasserzulauf beträgt am 1.10.47 nur noch 50 Liter pro Minute. Die Genossenschafter beschliessen den Bau einer Pumpstation.

1945 bis 1946
Das Reservoir im Grossstein mit 100 m3 Volumen wird gebaut. Auf Intervention der Kriegsindustrie und des Arbeitsamtes muss wegen Sparmassnahmen bezüglich Armierungseisen und Zement ein rundes Reservoir gebaut werden.

1944
Im Protokoll ist die Rede von chronisch gewordener Wassernot. Der Vorstand erhält die Vollmacht im Grossstein ein zweites, grösseres Reservoir zu bauen.

1918 bis 1943
Es treten immer wieder Schwierigkeiten mit der Wasserqualität auf. Diverse Neubauten an der Erlenstrasse und Gotthardstrasse werden angeschlossen. Ein Gesuch der Hinteribächler um Anschluss wird abgelehnt. Die Leitungen in der Erlenstrasse werden im 1942 tiefer gelegt, da sie im Winter einfrieren. 1943 herrscht das ganze Jahr Wassernot wegen Trockenheit, besonders jedoch im Winter.

1917
Die GV beschliesst Gratiswasser für den Dorfbrunnen beim Plätzli abzugeben. Die Qualität der Quellen lässt zu wünschen übrig (Spritzen, Düngen etc.) Das Reservoir von 60 m3 wird zu klein.

1915
Die Frauen freuen sich, dass sie das Wasser im Haus haben und nicht mehr am Brunnen holen müssen.
Das Handelsregisteramt verlangt eine Statutenänderung.

1914
Der Vertrag mit der Gemeinde Schwyz über die Wasserabgabe an das Schulhaus wird unterzeichnet. Die Genossenschaft besteht aus 26 Genossenschaftern.

1913
Bis Mitte Januar müssen die Anteilscheine gezeichnet sein. Der Betrag von Fr. 100.00 muss dem Brunnenvogt ins Haus gebracht werden. Im Protokoll ist erstmals die Rede von Brunnengenossenschaft und vom Präsidenten (nicht mehr Brunnenvogt) und von einem provisorischen Wasserreglement.

1912
An der GV wird beschlossen, die Kosten für eine neue Wasserversorgung zu ermitteln, diese zu bauen und das Wasser untersuchen zu lassen. 76 Häuser haben an der neuen Versorgung Interesse. 24 Anteilscheine sind bereits gezeichnet. Vier laufende Brunnen sollen eingehen.

1910
Das Wasser muss noch in die Häuser getragen werden. Da kein Reservoir vorhanden ist, müssen die Leute bei kleiner Wasserführung lange warten bis ein Kessel gefüllt ist.

1865
Die Gründungsurkunde ist der Brunnenbrief vom 20.07.1865
Drei Liegenschaftsbesitzer von Unteribach welche ein Quellrecht im Grossstein Ibach haben, bringen diese Quellen in die Brunnengemeinde Unteribach ein.
Mit anderen Liegenschaftsbesitzern wird vereinbart, eine Wasserversorgung zu bauen, die Quellen zu fassen, eine Brunnenstube zu bauen und das Wasser in Tonröhren zu den laufenden Brunnen nach Ibach zu leiten.

Vor 1865
Grosse Liegenschaften haben ihre eigene Versorgung. In Unteribach wird das Wasser vermutlich aus den Sodbrunnen gefördert.

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